Die Verinnerlichung des Göttlichen
Eine Studie über den Gottesgeburtszyklus und die Armutspredigt Meister Eckharts
Biographical note
Rodrigo Guerizoli, Ph.D. in Philosophy, University of Cologne (2005), lectures in Philosophy at the Federal University of Rio de Janeiro, Brazil. He has published on John Duns Scotus' metaphysics in Portuguese (Edipucrs, 1999).
Readership
All those interested in medieval philosophy and its epistemology; Eckhart scholars with interest in a philosophical and systematic presentation of his work.
Table of contents
Vorwort
Einleitung
1. Göttliche Transzendenz und menschliche Glückseligkeit:ein thematischer Aufriß
2. Historische Perspektiven
2.1. Der „Ort“ des Bildes Gottes in der Seele: Eckhart liest Augustinus
2.2.Die Unaussprechlichkeit Gottes und der Seele: Eckhart liest Dionysius
3. Zum Verlauf der Arbeit
Kapitel I: Der Gottesgeburtszyklus und das Gottesgeburtsmotiv in der Eckhart-Forschung
1. Die Neuorientierung in der Editionspraxis des Predigtwerks Meister Eckharts
2. Der Gottesgeburtszyklus: ein eigenartiges Kapitel der Eckhart-Forschung
3. Die Stellung des Gottesgeburtszyklus in der Eckhart-Forschung
4. Eckharts Lehre von der Gottesgeburt in der Seele: Interpretationsmodelle
Kapitel II: Gottesgeburt im Seelenwesen (Pr. 101)
1. Eckharts Absicht im Gottesgeburtszyklus
1.1. Das Thema des Zyklus: die Gottesgeburt in der Seele
1.2. Die Darstellung „mit natürlichen Vernunftgründen“
2. Gottesgeburt im Seelenwesen: ein Postulat
3. Die Erkenntnis- und die Glückseligkeitslehre des Gottesgeburtszyklus
3.1. Vorrang der Vernunft und Abwertung der Seelenvermögen
3.2.Scholastische Rekonstruktion zweier Lehrsätze
3.3.Das Vermittelnde (medium) im Erkenntnisvollzug
3.4.Die ethische Begründung des eckhartschen Seelenwesens
3.5.Das Vermittelnde (medium) im Seelengrund
3.6.Empfangen als Vereinigung: das Vermittelnde (medium) in Gott
Kapitel III: Gottesgeburt und menschliches Wirken (Pr. 101)
1. Gottesgeburt und Außerkraftsetzung des Wirkens
2. Die faktische Außerkraftsetzung des Erkennens
3. Zwischenergebnis: Zur Rolle des Dionysius und des Augustinus für die Lehre der Gottesgeburt in der Seele
Kapitel IV: Natürliches und übernatürliches Wissen (Pr. 102)
1. Gottesgeburt und Gottesabbildlehre: ein Exkurs des Textes
2. Unwissen und „übernatürliches Wissen“
2.1.Die Erkenntnis, die vom Innersten ausgeht
2.2.Das Unwissen und die Vervollkommnung der Seelenvermögen
2.3.Die übernatürliche Überformung des Wirkens
Kapitel V: Das Unwissen und seine Überformung durch Gott (Pr. 103)
1. Der Vorrang der „Dunkelheit“ vor der „unerkannten Erkenntnis“
2. Die notwendige Erfüllung der Empfänglichkeit der Vernunft
3. Die Weise der Gewißheit über die Gottesgeburt
4. Die Entfernung der Seele von den Kreaturen als Gottesliebe
Kapitel VI: Die Überformung des „natürlichen“ Wirkens als Vernunftlehre (Pr. 104)
1. Die Dreiteilung der Vernunft
2. Die Einheit von Empfänglichkeit und Wirksamkeit der Vernunft
3. Begrenztheit und göttlicher Ursprung des Wirkens der Vernunft
4. Abschließende Bemerkungen über das praktische Leben
5. Resümee und Überleitung
Kapitel VII: Die Umformung der Gottesgeburtslehre in der Armutspredigt (Pr. 52)
1. Das Nichts-Wollen
2. Das Nichts-Wissen
3. Das Nichts-Haben
Schluß
1. Die Überwindung der Disjunktion „dieses Leben—jenes Leben“ als erstes Moment der Verinnerlichung des Göttlichen
2. Die Überwindung der Disjunktion „Vernunft—Wille“ als zweites Moment der Verinnerlichung des Göttlichen
3. Die Überwindung der Disjunktion „Gott—Mensch“ als drittes Moment der Verinnerlichung des Göttlichen
Bibliographie
1. Werke und Editionen Meister Eckharts
2. Übrige Quellen
3. Literatur
Namensregister
Sachregister
Einleitung
1. Göttliche Transzendenz und menschliche Glückseligkeit:ein thematischer Aufriß
2. Historische Perspektiven
2.1. Der „Ort“ des Bildes Gottes in der Seele: Eckhart liest Augustinus
2.2.Die Unaussprechlichkeit Gottes und der Seele: Eckhart liest Dionysius
3. Zum Verlauf der Arbeit
Kapitel I: Der Gottesgeburtszyklus und das Gottesgeburtsmotiv in der Eckhart-Forschung
1. Die Neuorientierung in der Editionspraxis des Predigtwerks Meister Eckharts
2. Der Gottesgeburtszyklus: ein eigenartiges Kapitel der Eckhart-Forschung
3. Die Stellung des Gottesgeburtszyklus in der Eckhart-Forschung
4. Eckharts Lehre von der Gottesgeburt in der Seele: Interpretationsmodelle
Kapitel II: Gottesgeburt im Seelenwesen (Pr. 101)
1. Eckharts Absicht im Gottesgeburtszyklus
1.1. Das Thema des Zyklus: die Gottesgeburt in der Seele
1.2. Die Darstellung „mit natürlichen Vernunftgründen“
2. Gottesgeburt im Seelenwesen: ein Postulat
3. Die Erkenntnis- und die Glückseligkeitslehre des Gottesgeburtszyklus
3.1. Vorrang der Vernunft und Abwertung der Seelenvermögen
3.2.Scholastische Rekonstruktion zweier Lehrsätze
3.3.Das Vermittelnde (medium) im Erkenntnisvollzug
3.4.Die ethische Begründung des eckhartschen Seelenwesens
3.5.Das Vermittelnde (medium) im Seelengrund
3.6.Empfangen als Vereinigung: das Vermittelnde (medium) in Gott
Kapitel III: Gottesgeburt und menschliches Wirken (Pr. 101)
1. Gottesgeburt und Außerkraftsetzung des Wirkens
2. Die faktische Außerkraftsetzung des Erkennens
3. Zwischenergebnis: Zur Rolle des Dionysius und des Augustinus für die Lehre der Gottesgeburt in der Seele
Kapitel IV: Natürliches und übernatürliches Wissen (Pr. 102)
1. Gottesgeburt und Gottesabbildlehre: ein Exkurs des Textes
2. Unwissen und „übernatürliches Wissen“
2.1.Die Erkenntnis, die vom Innersten ausgeht
2.2.Das Unwissen und die Vervollkommnung der Seelenvermögen
2.3.Die übernatürliche Überformung des Wirkens
Kapitel V: Das Unwissen und seine Überformung durch Gott (Pr. 103)
1. Der Vorrang der „Dunkelheit“ vor der „unerkannten Erkenntnis“
2. Die notwendige Erfüllung der Empfänglichkeit der Vernunft
3. Die Weise der Gewißheit über die Gottesgeburt
4. Die Entfernung der Seele von den Kreaturen als Gottesliebe
Kapitel VI: Die Überformung des „natürlichen“ Wirkens als Vernunftlehre (Pr. 104)
1. Die Dreiteilung der Vernunft
2. Die Einheit von Empfänglichkeit und Wirksamkeit der Vernunft
3. Begrenztheit und göttlicher Ursprung des Wirkens der Vernunft
4. Abschließende Bemerkungen über das praktische Leben
5. Resümee und Überleitung
Kapitel VII: Die Umformung der Gottesgeburtslehre in der Armutspredigt (Pr. 52)
1. Das Nichts-Wollen
2. Das Nichts-Wissen
3. Das Nichts-Haben
Schluß
1. Die Überwindung der Disjunktion „dieses Leben—jenes Leben“ als erstes Moment der Verinnerlichung des Göttlichen
2. Die Überwindung der Disjunktion „Vernunft—Wille“ als zweites Moment der Verinnerlichung des Göttlichen
3. Die Überwindung der Disjunktion „Gott—Mensch“ als drittes Moment der Verinnerlichung des Göttlichen
Bibliographie
1. Werke und Editionen Meister Eckharts
2. Übrige Quellen
3. Literatur
Namensregister
Sachregister
€226.00$314.00
Edited by Stefano Caroti, Università degli Studi di Parma, Jean Celeyrette, Université de Lille III, Stefan Kirschner, Universität Hamburg, Edmond Mazet, Université de Lille III
Oresme's commentary is one of the most relevant documents of the discussions at Paris University in the midst of the 14th Century. Original solutions concerning the main philosophical issues are associated with sharp criticism of the realist and nominalist positions.
€107.00$149.00
R. James Long, Fairfield University
R. James Long furnishes a critical edition of Adam of Bockenfield's widely influential commentary on the pseudo-Aristotelian treatise on plants, which constituted the set text in university curricula at Oxford as well as Paris by mid-13th century.
€279.00$388.00
Gabriele Galluzzo
Focusing on the medieval reception of Book Zeta of Aristotle’s Metaphysics, Volume One of this work offers an unprecedented and philosophically oriented study of medieval ontology against the background of the current metaphysical debate on the nature of material objects. Volume Two makes ...
€131.00$182.00
Jenny E. Pelletier
In William Ockham on Metaphysics, Jenny E. Pelletier gives an account of Ockham's concept of metaphysics as the science of being and God as it emerges sporadically throughout his philosophical and theological work.
€249.00$341.00
Russell L. Friedman
This book presents an overview of the later medieval trinitarian theology of the rival Franciscan and Dominican intellectual traditions, and includes detailed studies of thinkers such as Thomas Aquinas, Henry of Ghent, John Duns Scotus, William Ockham, and Gregory of Rimini.
€210.00$288.00
Jan A. Aertsen, University of Cologne
The origin of transcendental thought is to be sought in medieval philosophy. This book provides for the first time a complete history of the doctrine of the transcendentals and shows its importance for the understanding of philosophy in the Middle Ages.
€113.00$146.00
Edited by Joseph Canning, Edmund King and Martial Staub
This collection of essays is based on a conference in honour of David Luscombe held at the University of Sheffield in September 2006 under the title "Knowledge, Discipline and Power in the Middle Ages."
€246.00$319.00
Edited by Kent Emery, Jr., Russell L. Friedman and Andreas Speer
The title of this Festschrift to Stephen Brown points to the understanding of medieval philosophy and theology in the longue durée of their traditions and discourses. The 35 contributions are disposed in five parts: Metaphysics and Natural Philosophy, Epistemology and Ethics, Philosophy and ...
€212.00$275.00
Thomas Jeschke
This book sheds light on the 13th/14th-century debate about whether beatitude is a reflexive act. It reconstructs this discussion on the basis of the original sources. Furthermore it investigates into hermeneutical matters of medieval text interpretation.
€98.00$127.00
Edited by Henrik Lagerlund
This book aims at beginning the rewriting of the history of skepticism by highlightening the medieval sources of the modern skeptical discussions. It shows through seven newly written essays how epistemological and external-world skepticism was developed and discussed particularly in the ...
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